Provinzialer in Westfalen-Lipper helfen e.V.

Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.

Provinzialer helfen der Suppenküche

Gütersloh

Wie andere Hilfsorganisationen beklagt die Gütersloher Suppenküche einen Rückgang der Spendeneinnahmen. Umso erfreuter sind die Verantwortlichen um die Vorsitzende Inge Rehbein über eine 4000-Euro-Spende des Vereins Provinzialer helfen.

Der Verein Provinzialer helfen in Westfalen-Lippe hat sich das Ziel gesetzt, dort zu helfen, wo Missstände erkannt werden und Hilfe am nötigsten ist. Ihm gehören Mitarbeiter der Provinzal-Versicherung, Agenturinhaber und Betriebsräte an. Sie zahlen Beiträge und Spenden von einen Euro an aufwärts. Die gesammelten Einnahmen werden von der Provinzial verdoppelt. 

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, mindestens zwölf Tafeln mit 4000 Euro im Jahr zu unterstützen“, sagte der Ehrenvorsitzende Manfred Rasfeld aus Ahlen am Donnersag bei einem Ortstermin an der Kirchstraße. Nun sitzt die Gütersloher Tafel bekanntlich an der Kaiserstraße. Dass der Blick auf die Suppenküche gelenkt wurde, ist dem langjährigen Agenturinhaber Ludger Theilmeier zu verdanken. Wenn er in die Stadt gehe, komme er an der Suppenküche vorbei, berichtete der Gütersloher. Dann sehe er die Menschen bei der Essensausgabe. 

„Hier wird sich gekümmert“, sagte Theilmeier, „deshalb freue ich mich, dass wir die Gütersloher Suppenküche beglücken können“. „Nächstes Jahr ist dann die Gütersloher Tafel dran“, merkte Rasfeld an, um Missverständnissen vorzubeugen. 

„Ich habe sofort gesagt, wir machen drei Saltos“, sagte die Vorsitzende Inge Rehbein. Sie bedankte sich „sehr herzlich für diese großzügige Spende“. Die Essensausgabe laufe auch in Corona-Zeiten durch drei Fenster kontaktlos weiter, berichtete Vorstandsmitglied Bernd Mußenbrock, der auch für die Finanzen zuständig ist. In normalen Jahren habe die Suppenküche rund 140.000 Euro an Spendeneinnahmen. „Die Spenden sind in den ersten neun Monaten des Jahres zurückgegangen“, sagte Mußenbrock. Größere öffentliche Beerdigungen finden nicht mehr statt. Auch Geburtstage würden nicht mehr in großem Rahmen gefeiert. Beides habe zu einem deutlichen Einnahmeminus in den ersten neun Monaten beigetragen. 

Inge Rehbein erläuterte die Arbeit der Suppenküche und berichtete, weitere Angebote außer der Essensausgabe könnten zurzeit wegen der Corona-Auflagen nicht stattfinden. Die Suppenküche habe zwölf fest Beschäftigte. Hinzu kämen die ehrenamtlichen Helfer.

Quelle: Die Glocke

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