Provinzialer in Westfalen-Lipper helfen e.V.

Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.

Spende für ein Reanimationsphantom

Minden

Aus- und Fortbildungen nun mit einer modernen Resusci Anne

Vor allem in Not geratene Menschen, lokale soziale Einrichtungen, Projekte und Initiativen sowie Hospiz- und Behindertenarbeit möchten die Provinzialer helfen. Geschäftsleitung, Betriebsrat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innen- und Außendienstes unterstützten mit finanziellen Mitteln bereits über 300 Projekte in Westfalen-Lippe. „Wir wollen damit auch die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Menschen vor Ort anerkennen und unterstützen, ohne die unser gesellschaftliches Leben heute gar nicht mehr denkbar wäre,“ so der Vereinsvorsitzende Harald Schutz des Vereins Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V..

Mit einer Spende von 2.000 € für ein neues Reanimationsphantom war Dr. Katrin Peitz aus der Münsteraner Zentrale nach Minden gekommen. Zusammen mit Jannis und Dirk Henneking der örtlichen Provinzial-Geschäftsstelle übergab Dr. Peitz den symbolischen Scheck an den DRK-Ortsverein Minden. 

Übungsphantom für die Wiederbelebung

Für die vielen Sanitätswachdienste und für Katastrophenschutzeinsätze müssen unsere Sanitäterinnen und Sanitäter jährlich fortgebildet werden,“ erläutert der stv. Rotkreuzleiter Tobias Vollmer die Notwendigkeit dieser Neuanschaffung. Bei den regelmäßigen Fortbildungen ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einem Übungsphantom fester Bestandteil. „Durch diese Spende ist uns die Anschaffung wesentlich leichter gefallen,“ freute sich Schatzmeister Heinz Steinmeyer über den Geldsegen.

Das Reanimationsphantom Resusci Anne übermittelt während der Herz-Lungen-Wiederbelebung Werte über die Drucktiefe und Frequenz der Reanimation sowie über die Beatmungen. Zusätzlich können verschiedene Maßnahmen zum Erhalt des Atemweges geübt werden. Über ein spezielles System kann mit den gängigen Geräten das Phantom defibrilliert werden. Dazu wird dem Gerät ein Kammerflimmern der Puppe vorgetäuscht und es wird ein Elektroschock vorbereitet. Der Automatische Defibrillator (AED) gibt den Elektroschock dabei in ein spezielles Modul ab, bevor die Reanimation dann fortgeführt wird. 

Diese Abläufe sind standardisiert und müssen ständig geübt werden. Durch die vielen Auswertemöglichkeiten ist jetzt nicht nur das Üben möglich, sondern die Qualität kann genauer betrachtet werden. Hierdurch wird der Ablauf und die Qualität einer Reanimation ständig verbessert.

ProvinzialerHelfen mit einer Spende für ein Reanimationsphantom. Von links: Jannis Henneking (Provinzial), Heinz Steinmeier (Schatzmeister), Dr. Katrin Peitz (Provinzial), Juliane Acam, Tobias Vollmer (stv. Rotkreuzleiter) und Dirk Henneking (Provinzial) | Foto: DRK-Minden

Quelle: DRK-Minden

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