Das Tretbootrennen auf dem Aasee hat einen neuen Spendenrekord aufgestellt. 50.000 Euro kommen der Kinderkrebshilfe Münster e.V. zugute. Insgesamt 30 Teams traten beim „Cup der Provinzial Münster“ gegeneinander an, während nach Angaben der Veranstalter mehrere tausend Besucher die Aktion verfolgten.
Die ehrenamtlichen Organisatoren zeigten sich begeistert vom Ergebnis: „Ein riesiges Dankeschön gilt der Segelschule Overschmidt, den teilnehmenden Teams, die alles gegeben haben, all unseren Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung und natürlich den vielen tausend Besuchern, die das Event zu einem unvergesslichen Fest gemacht haben.“
Die Einnahmen gehen an die Kinderkrebshilfe Münster und sollen damit krebskranke Kinder und ihre Familien unterstützen. Prof. Dr. Claudia Rössig vom Universitätsklinikum Münster gab im Rahmen der Aktion Einblicke in den Klinikalltag und erläuterte, wofür zusätzliche finanzielle Unterstützung benötigt wird.
Getragen wird die Benefizveranstaltung von den teilnehmenden Teams, Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern und weiteren Unterstützern. Das gemeinsame Engagement führte in diesem Jahr zur bisherigen Bestmarke von 50.000 Euro.
Neben dem guten Zweck sorgte der sportliche Wettbewerb für Spannung. Den „Cup der Provinzial Münster“ gewann das Therapiezentrum am Bült. Platz zwei ging an das Autoteam Gessner, gefolgt von HNO Münsterland – hat die Nase vorn. Auf Rang vier landete BHK – Bleckmann Hundeloh und Könemann Steuerberater. Schirmherr Tilman Fuchs übernahm die Siegerehrung.
Nach dem Rekordergebnis steht bereits der nächste Meilenstein bevor: Bei der kommenden Ausgabe wird das Tretbootrennen auf dem Aasee zum 15. Mal veranstaltet. Interessierte Teams können sich nach Angaben der Organisatoren über die Homepage der Benefizveranstaltung bewerben.
Ansgar Pöppelmann und Katrin Peitz vom Verein Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V. entgegnen zur Spende des Vereins: „Wir haben uns sehr gefreut, erneut als Hauptsponsor den guten Zweck mit 10.000 € plus dem Hauptpreis der Tombola unterstützen zu dürfen. Neben dem sportlichen Aspekt und der Gemeinschaft beim Tretbootrennen ging es uns und unseren Teams vor allem um die Förderung der Kinderkrebshilfe, was uns als Provinzialer helfen in Westfalen Lippe e.V. besonders am Herzen liegt.“

Quelle: u. a. münster aktuell
