Provinzialer in Westfalen-Lipper helfen e.V.

Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen e.V.

„Ziehe den Hut vor der Arbeit“

Saerbeck

„Auch die Spenden zeigen uns, dass unsere Arbeit akzeptiert und anerkannt ist“ – Werner Heckmann und Barbara Schäffer, Sprecher der Flüchtlingshilfe in Saerbeck, hatten jetzt besonderen Grund zur Freude. Vertreter des Vereins „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen“ überbrachten 2500 Euro.

Mit einer Spende von 2500 Euro unterstützt der Verein „Provinzialer in Westfalen-Lippe helfen“ die Arbeit der ökumenischen Flüchtlingshilfe „Willkommen in Saerbeck“. Zur Übergabe trafen sich Mitglieder der Gruppe mit dem Vereinsvorsitzenden und Saerbecker Harald Schütz und Martin Wenners von der örtlichen Geschäftsstelle in der Arche.

Werner Heckmann und Barbara Schäffer, Sprecher der Flüchtlingshilfe, kündigten an, das Geld unter anderem für die Deutsch-Aufbauschule im Bürgerhaus, das Projekt Alltagslotsen oder soziale Angebote für Flüchtlinge einzusetzen. „Es fließt in Projekte, von denen alle oder Gruppen etwas haben, nicht an Einzelne“, betonte Heckmann. Mit Blick auf den unbezahlten, freiwilligen Einsatz der Helfer sagte er, „vieles, was gemacht wird, kostet gar nicht viel, weil es ehrenamtlich gemacht wird“.

Die Provinzialer-Spende wie auch Einzelspenden aus Saerbeck würden die „Akzeptanz dieser Arbeit“ zeigen. Es sei der Flüchtlingshilfe ein Anliegen, „mit diesen ehrenamtlich Engagierten für eine Willkommenskultur in Saerbeck zu werben“, während man mittlerweile allerdings ein „Grummeln“ bei manchen Bürgern bemerke, wenn es um Hilfe für Flüchtlinge gehe.

Die „Provinzialer“ sind ein Verein von Mitarbeitern der Westfälischen Provinzial Versicherung und der Geschäftsstellen, der in Westfalen-Lippe in erster Linie Tafeln, Hospize und ähnliche soziale, gemeinnützige und ehrenamtliche Initiativen unterstützt. Das Geld stammt aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die vom Unternehmen verdoppelt werden. Der Schwerpunkt Flüchtlingsarbeit ist neu. Flankierend wurde die Unterstützung von Tafeln verdreifacht, erläuterte Harald Schütz. Vor der Arbeit der Flüchtlingshelfer in der Region ziehe er seinen Hut.

Aus Westfälische Nachrichten am 12. Februar 2016

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